Sturm aufs Rathaus

25.02.2017

  • 10.00 Uhr – Beginn der Sturmaktivitäten
  • 14.00 Uhr Party rund um den Vierröhrenbrunnen

Als historisierendes Spektakel angelegt ist der Würzburger Rathaussturm, eines der Highlights in der fränkischen Fasenacht. Bis in das Jahr 1952 geht diese Tradition zurück. Inder Regel alle zwei Jahre findet der Sturm aufs Rathaus statt, es sei denn, die Session ist sehr kurz. Dies war 2015/2016 der Fall. In dieser Session 2016/2017 werden die Rathaussturmtage veranstaltet.

Einbezogen werden die Gemeinden Giebelstadt und Winterhausen, der Stadtteil Heidingsfeld und die Stadt Würzburg Der 1. Sitzungspräsident und Generalfeldmarschall Dieter Blendel hat das Drehbuch ausgearbeitet und ist für die Organisation verantwortlich. Seit 1982 werden aktuelle Ereignisse und neuzeitliche Probleme in das Drehbuch eingearbeitet. „Die Stadtverwaltung schmeißt mit Geld nur so um sich. Können die Bauern davon profitieren?“ Die Bauern wittern in Vergabeverträgen von Handwerker-leistungen eine Chance. Der Beginn der Verhandlungen findet am Ortsrand im Glasturm, dem Regententurm der Städter statt. Unschwer zu erkennen, dass sich dieser Verhandlungstag  am 15.01.2017 im GHOTEL ereignet. Aber der Ärger ist natürlich wegen der Nichteinhaltung von Verträgen vorprogrammiert.

Somit brechen Händel aus. Am 21.01.2017 am Geyer Schloss in Giebelstadt, am 28.01.2017 in Winterhausen und am 18.02.2017 in Heidingsfeld (jeweils von 10.00 bis 14.00 Uhr). Alles eskaliert am Faschingssamstag, dem 25.02.2017 in der Innenstadt. Die Bauern greifen an! Heftige Gefechte finden in der Domstraße statt. Die Lage der Städter scheint fast aussichtslos. Zu Hilfe kommen Truppen aus inzwischen eingemeindeten Stadtteilen und sogar aus Fulda.

Bei einer Waffenruhe kommt man überein, durch einen Wettkampf der Oberhäupter ohne Waffen und Blutvergießen (gegen 12 Uhr) eine faire Entscheidung herbei zu führen. Unter den Augen der Stadt- und Landbevölkerung wird dieser Wettkampf vor dem Würzburger Rathaus ausgetragen. Die Rangeleien beginnen am 25.02. um 10.00 Uhr. Zum Schluss ist der Friede wieder hergestellt. Ein Ochse wird gebraten, gesponsert von Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Getränke werden angeboten und es wird rund um den Vierröhrenbrunnen gefeiert.